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Wilhelm Engel war von 1955 bis 1974 Industriemanager in den Bereichen
Produktionssteuerung, Personalführung und
Strategieentwicklung in einem
Unternehmen mit 6000
Mitarbeitern. Seine Untersuchungen ergaben
immer wieder, dass ein
beträchtlicher Teil der innerbetrieblichen Störungen letztlich auf
zwischenmenschliche Differenzen und unergiebige
Dialogführung zurückzuführen waren. Seit dem sieht er
in
der Stärkung der Dialogfähigkeit ein außerordentlich
wichtiges Bildungsziel für Führungskräfte und Mitarbeiter.
1974 gründete Wilhelm Engel zusammen mit Pädagogen,
Ärzten
und Weiterbildungsexperten in Königstein im Taunus
ein Seminarinstitut, das die Teilnehmer befähigt, ihre
Dialogfähigkeit und ihre persönlich-soziale Kompetenz aus
sich selbst heraus weiterzuentwickeln. In Anlehnung an seine
Erfahrungen als Sporttrainer hat er
sich für das hocheffiziente Unterrichtskonzept "Lernen durch
Erleben" entschieden. Seitdem wird dieses Konzept durch neue Erkenntnisse
und praktische Erfahrungen
ständig weiterentwickelt.
Gründungsmitglied und 12 Jahre Vorstandsvorsitzender der
Leistungsgemeinschaft
EKS e.V. (heute Bundesverband Strategieforum e.V.).
Der Verein befasst sich mit der
praktischen Umsetzung des von
Prof. Wolfgang Mewes entwickelten Strategiekonzeptes.
1984 gründete Wilhelm Engel die Königsteiner Akademie. In über 20-jähriger Tätigkeit im
Bereich der persönlichen Weiterbildung wurden die Erfahrungen gesammelt, die heute
im Trainingsprogramm der
Akademie zum Ausdruck kommen.
1995 wurde das Königsteiner Dialog-Training®
zu einem Lizenzsystem
ausgebaut. So führt zum Beispiel die
Universität Siegen bereits seit
1998 regelmäßig
Dialogseminare für Pädagogikstudenten und Mitarbeiter der
Universität durch.
Seit 2006 ist Wilhelm Engel Mitglied im Bildungsausschuss
der
IHK Frankfurt am Main und von 2009 bis 2011 Mitglied im Wirtschaftsrat Deutschland e.V.
Wilhelm Engel setzt sich wegen der großen Bedeutung des Dialogs
für das
persönlich-soziale Wohlbefinden und für den beruflichen Erfolg
dafür ein, das Unterrichtsfach "Dialogführung" in der Schule einzuführen. Die Schüler könnten so auf
spielerische Weise
lernen, was heute oft fehlt: Die
Fähigkeit sich und andere besser zu
verstehen, der kluge
Umgang mit der eigenen Aufmerksamkeit
sowie Selbstvertrauen
und Zuversicht.
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